Die größte Sehenswürdigkeit, die es gibt, ist die Welt - sieh sie dir an!

Kurt Tucholsky (Journalist u. Schriftsteller, 1890-1935)





Rund um den Markusplatz - Piazza San Marco



Blick auf den Dogenpalast (rechts), im Hintergrund (mitte) die Kuppeln
der Basilika San Marco und den Campanile (Glockenturm)





Blick auf den Markuslöwen und den Heiligen Markus,
Namensgeber des im 9. Jahrhundert entstandenen Platzes.


Die Legende berichtet, dass Markus auf seinen Missionsfahrten die noch unbewohnte
Lagune des späteren Venedigs durchquerte und dort von einem Engel die Weissagung
erhalten habe, hier hier würden einst seine Gebeine ruhen. Der Gruß des Engels „PAX TIBI
MARCE EVANGELISTA MEUS“
(Friede dir, Markus, mein Evangelist) ist den meisten vene-
zianischen Darstellungen des Markuslöwen beigegeben. Der heutige steinerne Sarko-
phag unter dem Hauptaltar von San Marco trägt auf lateinisch die Inschriften
Leib des heiligen Evangelisten Markus
und Es grüßt euch mein Sohn Markus.


  

829 wurde der Heilige Markus, versinnbildlicht durch den geflügelten Löwen,
zum Beschützer der Republik erkoren. Wo immer die Venezianer herrschten,
fand man auch den Löwen wieder, oftmals auf einer Säule.






Campanile - mit 98,6 Metern höchste Bauwerk Venedigs.

Seit dem 16. Jahrhundert ist für den Karnevalsdienstag ein Brauch
dokumentiert: Der sogenannte Türkenflug (
svolo del turco). An
einem
vom Turm herab gespannten Seil lassen sich bereit-
willige Narren und Närrinen herab gleiten.



   

Der Markusplatz und seine Tauben - eine umstrittene Touristenattraktion





Warum an diesem Samstagmorgen roter Wein statt Wasser aus
dem romantischen Brunnen, der vor dem Dogenpalst steht,
floss, haben wir leider bis heute nicht herausgefunden.







 
Basilika di San Marco - Markusdom

Erbaut im Jahr 829 ursprünglich als Hauskapelle des Dogen, und nach Vernichtung durch
Brände im 9. und Abriss im 10. Jahrhundert, Wiederaufbau und Erweiterung bis ins 14. Jahr-
hundert. So entstand ein atemberaubends Bauwerk mit byzantinischem, spätgotischem
und typisch venezianischem Charakter und einer einzigartigen Schönheit.




Porta Sant'Alipio - Dieses Mosaik
stammt aus dem 10. Jahrhundert.


    

Die Basilika ist ein erstaunliches Sammelsurium an Baustilen mit zahl-
reichen Säulen, Türmchen und Blendbögen. Leider ist die märchenhaft
gestaltete Westfassade schon seit dem letzten Jahr eingerüstet,
so dass wir wieder kein Foto davon machen konnten.




Der monumentale Innenraum von San Marco ist mit goldenen Mosaiken verziert. Hier
eine heimliche Aufnahme, da das knipsen im Dom leider nicht gestattet ist.



    

Die Quadriga - sie wurde vor etwa 2.000 Jahren geschaffen. Ihr Entstehungsort wird in der
Literatur zwischen Rom, Griechenland und Alexandrien hin und her geschoben. Sie befand
sich ursprünglich in Rom auf dem Triumphbogen des Kaiser Nero. (Wikipedia)
 

Auf dem Balkon des Markusdoms stehen heute Kopien, die
Originale (rechtes Bild) sind im Inneren des Doms zu sehen.



    

Fragmente von Original-Mosaiken aus dem 9. Jahrhundert
ausgestellt im Museo Marciano (Innenraum des Doms).



    

              Auf der Loggia des Doms -            An einer Ecke des Markusdoms ist eine    
           
Holger beim Aussuchen unseres          spätantike Plastik aus dem Jahre 300 zu      
                        
nächten Zieles                       zu sehen. Die "Gruppe der Tetrarchen"         
                                                            wurde 1204 aus Konstantinopel geraubt.
  





 
Palazzo Ducale -  Dogenpalast

1000 Jahre Machtzentrum der Lagunenstadt und Sitz des Dogen




Die Porta della Carta - Eingangsportal an der Westfront




Knieender Doge vor dem Markuslöwen als Zeichen seiner Dienerschaft für die
Republik. Es handelt sich hierbei um eine moderne Rekonstruktion aus dem
Jahre 1885, da das Original bei Tumulten im Jahre 1797 zerstört wurde.



    

Scala  d`Oro - mit Skulpturen und vergoldetem Stuck   
verziertes Portal und Treppe ins Obergeschoss



    

Der Innenhof - er war der
Bevölkerung                 Blick in einen der zahlreichen Korridore     
Venedigs immer frei zugänglich.                                                                     


  

Scala dei Giganti - Merkur, der Gott des Handels und Neptun, der Gott
des Meeres, symbolisieren Venedigs Macht und Reichtum.



   

Der 59 Meter lange Sitzungssaal                                     Der Kartensaal            
des großen Rates                                                                      
        
   
      
   
          Zerstörte Säulenfragmente          Originale Skulptur des Kopfes des Dogen
                                                         Francesco Foscari - über der
Porta della
                                                        Carta befindet dafür sich eine Replik.




    

 Carnevale di Venezia



Seit dem Spätmittelalter, ausgehend von den italienischen Fürsten-
höfen, ent
wickelte sich der Karneval in Venedig immer aufwändiger und
prunkvoller. Zu Casanaovas Lebz
eiten erreichte der Karneval mit seinen
phantasievollen Gewändern und ausschweifenden Festen seine größte
Pracht, zugleich
uferten allerdings die Sitten immer mehr aus.



Während unseres Stadtbummels durch die Gassen Venedigs am Wochen-
ende vor dem offiziellen Beginn des Karnevals, begegnete uns schon
so manch kuriose oder prachtvolle Phantasiegestalt.


 


Vielfältige Masken und pompöse Kostüme - in den zahlreichen Schaufenstern immer wieder ein Hingucker.



Ein kostspieliges Stück



    

Bereitwillig ließen sich die Schönen von den Fototouris ablichten.

   

Signorina Frühling.....                          und Signora Herbst
  




So mancher Touri schlüpfte selbst ins barocke Outfit......

  

.....oder ließ sich mit "Casanova" oder der "kühlen
Schönheit" auf dem Photochip verewigen.







Libreria Acqua Alta

"The most beautiful Bookshop in the World"........


    

.......so zumindest wies uns ein Werbeschild beim Bummel durch die Gassen auf dieses scheinbar
 
chaotische Sammmelsurium von Lesestoff und anderen mehr oder minder brauchbaren Dingen hin.




Die Wachkatze hatte nichts gegen Streicheleinheiten
und beobachtete uns gelassen beim Stöbern.




Praktisch: Anlegestelle, Eingang, Ausgang, Warenannahme, Notausgang







Gassenbummel zu Land und zu Wasser



Gondola ist ein venezianischer Bootstyp und kam wahrscheinlich im 11. Jahrhundert
 erstmals auf.
Eine Fahrt mit der Gondel ist mit Sicherheit kein günstiges Vergnügen,
aber garantiert unvergesslich und gehört zu einem Besuch in Venedig einfach dazu.



    

Parkplatz vor der Haustür





Blick auf das alte Zollamt, die  Dogana da Mar. Auf der Spitze balanciert die Glücksgöttin
Fortuna als Windzeiger auf der goldenen Weltkugel, getragen von drei Atlanten.



             

         
Palazzo Ca' d'Oro - den Namen (goldenes                   Palazzo Bauer Grünwald                          
               Haus) verdankt das Gebäude der auf-              5-Sterne-Luxushotel und Kulisse in                    
                        wändigen Verkleidung aus Marmor.                dem Abenteuerfilm "Herr der Diebe".                                                        


        

Eine Gondelfahrt gehört zu den romantischsten Erlebnissen in Venedig. Zurzeit gleiten etwa
425 Gondeln in Privatbesitz durch Venedigs Kanäle und
die schwarzen Gondeln und ihre
Gondoliere sind das eigentliche Aushängeschild dieser verträumten Stadt.





Originell gestalteter Eingang zu einem kleinen Theater



     

       
Die Rialto-Brücke -
zwischen 1588 und 1591 wurde sie                  Idyllisches Plätzchen für den Abend                    
als erste von zwei Brücken über den Canal Grande ge-                                                                                   
  baut. Sie hat eine Spannweite von 48 m und ist 22 m                                                                                     
breit. Mehrere Geschäfte laden zum Einkauf ein.                                                                                     
                                                                                                 




Abendlicher Blick auf den Canal Guidecca und die Kirche San Giorgio Maggiore









Im Schaufenster entdeckt: Für die jährliche Hochwassersaison Venedigs...?











   
Arrivederci Venezia!




























































































































 

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