Es kommt mehr darauf an, wie du kommst, als wohin du reisest;
deshalb sollten wir unser Herz nicht einem bestimmten Ort verschreiben.
Es gilt die Einsicht zum Lebensgrundsatz zu machen, dass man nicht für einen
einzelnen Winkel geboren ist, sondern dass die ganze Welt unser Vaterland ist.


Seneca (1. Jh. n.Chr.)





Unser Urlaub auf Kreta

September 2008





Hotel Palm Bay in Sissi - versteckt in diesem herrlichen Palmenhain


 

Romantische Innenhofgestaltung und verträumte Laubengänge




Gottesanbeterin zu Gast
auf unserem Balkon




Der Blick vom Hotelparkplatz auf´s Meer






Heraklion



Blick von der venezianischen Festung






Der Löwe - typisches Zeichen für alle Bauwerke,
die von den Venezianern errichtet wurden.



        

Die Agios-Markus-Kirche







Im Crete Aquarium bei Heraklion



    

    





 


Der Palast von Knossos



Teilrekonstruierter Säulenkorridor am Nordeingang


    

Farbenprächtige Zeitzeugen minoischer Kunst -
must have eines jeden "Cam-Touristen"




Die Ausgrabungen mit Beginn des 20. Jahrhunderts wurden von Sir
Arthur Evans initiiert und mit erheblichen finanziellen Mitteln begann
er den riesigen Palast aufzubauen. Für die heutige Archäologie ist
dies jedoch eine wissenschaftliche Katastrophe, da er die Rekon-
struktion phantasiereich und nach eigenen Vorstellungen gestaltete.






Lassithi - Kretas fruchtbarste Hochebene



Dieses fast kreisrunde Plateau liegt etwa 800 Meter über dem Meeresspiegel, ist bis
  zu zehn Kilometer lang und fünf Kilometer breit und vom Dikti-Gebirge umgeben.
Das dicht unter der Oberfläche stehende Grundwasser wurde bis in die 1970er Jahre
durch Windräder, welche mit Segeltuch bespannt waren, auf die Felder gepumpt.




Ein typisches Bild am Straßenrand während
einer Tour über den Lassithi-Pass






    

Museumspark am Lasssithi-Pass










Palace of Malia



Der Palast von Malia ist neben Knossos und Phaistos eine der größten
minoischen Palastanlagen auf Kreta.

    

Die Ausgrabungen des Palastes wurden im Sommer 2008 gerade erst
abgeschlossen und es sind einige interessante Fundstücke zum Vor-
schein gekommen. Viele Lagerräume mit in den Boden eingelassenen
Vorratsamphoren, die den Bewohnern von Malia seinerzeit Wohlstand
sicherten, sind in bemerkenswert gutem Zustand erhalten.




In Malia









In der Kirche in Malia (Hauptstraße)

 

Farbenprächtige Fresken und Deckenmalereien
in der völlig neu rekonstruirten Kirche

 







Agios Nikolaos



Die wunderschöne Hafenstadt lädt ein zum Bummeln, Shoppen, oder auch ein-
fach nur zum Besuch einer der vielen Fischtavernen rund um die Hafenbecken.
Der Hafen ist direkt mit dem Meer verbunden und Ausgangspunkt für inter-
essante Touren auf´s Meer hinaus, zum Beispiel nach Spinalonga.




 
Durch die einzigartige Lage und ein bezeichnendes südländisches Flair
zählt Agios Nikolaos unbestritten zu den schönsten Städten Kretas.







Die Insel der Vergessenen - Spinalonga



Sehenswert sind die Reste einer türkischen Festung aus dem 16. Jahr-
hundert. Anfang des 20. Jahrhunderts (1903 bis 1957) wurde die Insel
zu einer Leprakolonie umfunktioniert. Über 400 Menschen waren auf
der wasserlosen Insel, die eigentlich Kalidon heißt, untergebracht.
Ein Besuch auf Spinalonga ist aufgrund der geschichtlichen Vergan-
genheit interessant, aber auch beklemmend.

 


Die einstige Ladenstraße



Blick von Spinalonga auf Plaka, das ehemalige Fischerdorf.
Von dort sind die Leprakranken mit Lebensmitteln, Medi-
kamenten und Dingen, die ihnen das Leben erträglicher
machten, beliefert worden.

Tipp: Nach einem Besuch Kretas und insbesondere Spinalongas
den Roman "Insel der Vergessenen" von Victoria Hislop lesen.








Die Kirche Panagia i Kera in Kritsa



Die Kirche stammt aus dem 14. Jahrhundert und der Innenraum
ist mit zahlreichen byzantinischen Fresken bemalt, die teilweise
gut erhalten und restauriert sind.






Rethymnon -

ist die drittgrößte Stadt Kretas. Sie ist eine zauberhafte Stadt, in
deren engen Gassen sich venezianische und türkische Elemente
zu einem einzigartigen Flair verbinden.





Der Hafen von Rethymnon mit seinem venezianischen Leuchtturm,
der seit dem 16. Jahrhundert über den Hafeneingang wacht.



         

Heiligenbilder (Mosaike) einer Kirche am Rande Rethymnons




Die legendäre Fortezza, eine riesige Festung, die sich hoch über
die Stadt erhebt. Dieses Historische Monument ist bis heute sehr
gut erhalten. Be
gonnen wurde der riesige Bau 1573 von den Ve-
nezianern, um die Stadt vor Piraten und den Türken zu schützen.
1
590 war die Festung fertig. Doch der Schutz währte nicht sehr
  lange, denn 1646 konnten die Türken die Burg nach kurzer

Belagerungszeit einnehmen.









Das Marienkloster Moni Kera Kardiotissa,
auch Panagio i Kera genannt




Die streng gläubigen Nonnen dieses Klosters
gehören dem syrisch-orthodoxen Glauben an.





Mit Kera Kardiotissa verbunden ist eine Legende um eine angeblich
wundertätige Ikone (Bildmitte), welche der Sage nach von den
Türken geraubt und nach Konstantinopel verschleppt wurde, aber
auf wundersamste Weise von selbst in das Kloster zurückkehrte.







Matala im Süden Kretas




Nach der griechischen Mythologie war Matala der Ort, an dem Zeus
in Stiergestalt mit der
von ihm entführten
Prinzessin Europa an Land ging. Er verwandelte sich hier in einen Adler
und brachte Europa weiter nach Gortys.




Urmenschen gruben in der Jungsteinzeit die Wohnhöhlen in
den in seiner Beschaffenheit recht weichen Berg. Die Höhlen
blieben danach für Jahrtausende unbewohnt. Hippies ent-
deckten sie in den 1960er Jahren als neues "Zuhause", z. B.
Bob Dylan und Joni Mitchell. Cat Stevens schrieb hier Teile
des
Albums "Tea for the Tillerman" und sang mit Janis Joplin.







Koumos



In Koumos, oberhalb von Kalives befindet sich dieses skurile Dörfchen mit einer ei-
genen kleinen Taverne, welches der 1939 in Kalives geborene Künstler Jorgos Kha-
valedakis erbaute. Anstoß hierfür erhielt er von seiner Ehefrau, als sie ihn bat, für
einen soliden Tisch nach einer passenden Steinplatte zu suchen. So wurde Stein
für Stein aus den weißen Bergen heran geschafft und es entstand Koumos, das
zehn Jahre bis zu seiner Vollendung benötigte.

     






Schnappschüsse von Unterwegs


 
Irgendwo an Kretas herrlicher Küste




Fotografiert in Kastelli, einem der schönsten Dörfer im Osten Kretas


    

Bei einer Tour durch das Dikti-Gebirge




Weihwasser....?


    

Kein guter Platz für´s Nickerchen.....




Eine Bäuerin auf ihrem Öko-Mobil in Kritsa




Notausgang?




Bergziegen




Könnte auch in Marokko sein...




Tamariskenbäume am Strand von Milatos - Tamarisken sind
widerstandsfähig gegenüber salzigen Böden und dienen an
einigen Küstenstreifen - nicht nur auf Kreta - als Windschutz.




    




Menschen auf Kreta - hier geht die Uhr etwas langsamer...



Flaschenkürbisse im Olivenbaum - ein netter Trick


    
    

Leckere Meeresfrüchte und Säuberung eines Tintenfisches -
beobachtet an der Hafenpromenade in Rethymnon


    

Grasendes Grautier an der Lassithi-Hochebene




Dolde mit hunderten kleinen orchideeähnlichen Blüten




Palmenstrand in Vai





  

Letzter Abend im Hotel Palm Bay -  a´dio Sissi, ´jassu Kreta!


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